|
Distronic, iDriveCrossover, Head-up-Displays - in den Preislisten vieler deutscher Auto-Hersteller wimmelt es nur so von unverständlichen Begriffen. Walter Krämer ist sauer: Ohne Wörterbuch ist man aufgeschmissen", schimpft der Vorsitzende des Vereins für deutsche Sprache.
Dass bei der Namensgebung hin und wieder etwas schiefgeht - etwa der Mitsubishi Pajero in Spanien heißt wie ein Selbstbefriediger, der Suzuki Baleno an einen Schokoriegel und der Nissan Serena an eine Damenbinde erinnert -, daran haben sich Autokäufer gewöhnt. Doch dass Bezeichnungen für Funktionen und Ausstattungsmerkmale mehr Fragen aufwerfen als beantworten, will Menschen wie Krämer nicht in den Kopf.
Wer sich im "Car Configurator" durchs Internet klickt oder die Prospekte studiert, kann die Verwirrung der Sprachschützer nachvollziehen. Er stolpert über Begriffe wie "Distronic", "4Motion", "Advantage"-Pakete, "Track & Field", "Head-up-Displays", "Hill Descent Control", "Linguatronic", "Dynamic Stability Control", "Magnetic Ride" oder "iDrive" und muss oft nach dem Sinn suchen.
Auto-Englisch: Blicken Sie durch im Kauderwelsch? |
|